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Лектор DAAD Каті Бруннер записала інтервʼю про свою роботу онлайн з нашими студентами для видання Deutschlandfunk Kultur: Ich habe großen Respekt vor meinen Studierenden und vor meinen Kolleg*innen in der Ukraine. Zwei Wochen nach Beginn des russischen Angriffskriegs ging der Unterricht weiter. Unter den widrigsten Bedingungen wird gelernt, geprüft, geforscht und auch der ganze bürokratische Aufwand drumherum gemeistert. Darüber hinaus Engagement, humanitäre Hilfe, Freiwilligenarbeit. Kürzlich erzählte eine Studentin, die in der Ostukraine zuhause ist, im Nachbarhaus sei eine Rakete eingeschlagen. Eine andere nahm vom Auto aus am online-Unterricht teil und wechselte zwischendurch immer wieder den Ort, um eine stabile Internetverbindung zu finden. Es gibt viele solche Geschichten und Momente… Viele Studierende müssen arbeiten, um ihr Studium zu finanzieren, zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen und Verwandte an der Front zu unterstützen. Bald wird es die ersten Absolvent*innen geben, die nur das Studium unter Kriegsbedingungen kennen. Es sind kluge, engagierte und reflektierte junge Menschen, die ein Recht auf Zukunft haben. Ich bin dankbar, dass ich einige von ihnen ein Stück auf ihrem Weg begleiten durfte. Sie sind einfach toll.

Jetzt hat Ernst-Ludwig Aster für den Deutschlandfunk Kultur die Unterrichtssituation im DAAD Ukraine-Online-Lektorat „eingefangen“. Vielen Dank für diesen wichtigen und einfühlsamen Blick in ukrainischen Alltag hinter den Kriegsnachrichten!

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