- середа, 10 грудня 2025 р.
Im achten Semester haben sich die Studierenden unseres Lehrstuhls voller Neugier für die Wahldisziplin „Kreatives Schreiben in Medien“ entschieden. Während des intensiven Herbstsemesters 2025 tauchten sie tief in die Welt von modernen informations- und meinungsbetonten Medientextsorten ein, experimentierten mit Ideen und entwickelten eigene Medienprojekte. Nach einem erfolgreichen Kursende teilen sie nun über ihre persönlichen Eindrücke und Erfahrungen mit.
M.P.: In diesem Semester haben wir einen neuen Kurs besucht. Das war „Kreatives Medienschreiben“. Dabei ging es um verschiedene Textsorten. Wir haben viel darüber gelernt, beispielsweise was eine Meldung, Nachricht, Kritik, Glosse, Kommentar usw. ist.
Zuerst mussten wir den theoretischen Stoff bearbeiten. Danach sollten wir diese Textsorten selbst verfassen. Ich dachte, dass das eine zu schwierige Aufgabe für mich wäre, aber dann probierte ich etwas zu schreiben und alles lief wie geschmiert.
Ehrlich gesagt mag ich es sehr, etwas Kreatives zu machen. Im zweiten Modul hatten wir drei solche Aufgaben. Die erste war ein Wetterbericht. Ich versuchte, einen richtigen Wetterbericht zu machen. Ich habe viel Zeit mit der Videobearbeitung verbracht. Schließlich war ich mit meiner Arbeit zufrieden. Die nächste war ein Interview. Ich habe mit Solomiia gearbeitet und andere Mädchen haben uns geholfen, die Videos zu drehen. Es machte wirklich Spaß. Und die letzte war die Glosse. Am Anfang konnte ich nichts Interessantes ausdenken, aber dann kam die Muse und ich schaffte das.
Außerdem habe ich in diesem Kurs gelernt, wie man verschiedene Textsorten richtig strukturiert und sprachlich passend gestaltet. Ich kann jetzt besser erkennen, welche Merkmale eine Meldung, eine Glosse oder ein Kommentar haben und wie man sie im eigenen Schreiben umsetzt. Ich kann auch neue Ideen entwickeln, formulieren und passende Ausdrucksmittel wählen.
Jede Aufgabe war wie ein kleines Abenteuer – mal mit Kamera, mal mit Papier, mal mit spontaner Inspiration, die immer genau dann kam, wenn ich sie schon fast aufgegeben hatte. Jetzt, nach all diesen Texten, Videos und kreativen Versuchen, habe ich das Gefühl, dass ich Medienschreiben gelernt habe. Und vielleicht wird diese Muse, die so spät kam, jetzt gar nicht mehr gehen.
S.Ch.: In diesem Semester haben wir den Wahlkurs „Ukrainische und deutsche Pressetextsorten” besucht. In der ersten Vorlesung haben wir die Situation der Presse in der Ukraine und in Deutschland diskutiert, Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysiert und die Verkaufszahlen von Zeitungen verglichen. Anschließend sind wir zu den verschiedenen Pressetextsorten übergegangen. Wir haben jede davon im Detail untersucht, ihre Struktur und Besonderheiten. Nach der Theorie haben wir versucht, jede der Arten zu schreiben: Meldung, Bericht, Kommentar usw.
Einerseits war es interessant, andererseits schwierig. Ich persönlich bin kein kreativer Mensch, darum fiel es mir nicht leicht, solche Texte zu verfassen. Bei einigen bin ich jedoch der Meinung, dass ich es geschafft habe. Es fiel mir wirklich leicht, einen Bericht über eine Konferenz zu schreiben, die ich besucht hatte, und ich war wirklich zufrieden damit. Am interessantesten und gleichzeitig schwierigsten fand ich jedoch die Glosse. Es ist schon schwer genug, Formulierungen für eine ironische Beschreibung des Textes zu finden, zumindest auf Ukrainisch, aber wie sie auf Deutsch klingen werden, ist noch etwas interessanter. Das war eine anstrengende, aber spannende Aufgabe, denn man ist sich nicht sicher, ob man genau den Inhalt vermitteln kann, der einem im Kopf herumschwirrt.
Aber wir haben nicht nur geschrieben, sondern auch kreativere Aufgaben bekommen. Eine davon war ein Interview. Ich habe mit meiner Kommilitonin zusammengearbeitet. Wir mussten ein Thema für das Interview auswählen und bis zu 10 Fragen besprechen. Jeder war sowohl Interviewer als auch Befragter. Wir haben alles auf Video aufgenommen, Marta hat einen coolen Schnitt gemacht – und fertig.
Das war ziemlich interessant, denn es ging nicht nur um das Thema selbst, sondern auch um die Sprache. Wir haben viele deutsche Wörter gelernt, angefangen bei Begriffen aus dem Alltag bis hin zu politischen Begriffen.
Im Ergebnis haben wir gelernt, verschiedene Pressetextsorten zu unterscheiden, Texte zu verfassen und Informationen zu analysieren. Ich bin überzeugt, dass das erworbene Wissen in Zukunft noch nützlich sein wird.
V.S.: Während des Kurses „Kreatives Schreiben für Medien” habe ich viel Neues über die Presse gelernt, insbesondere über ihre Genres, Arten und Besonderheiten. Im Unterricht haben wir verschiedene Arten von Texten in der Presse studiert und ihre Merkmale und Funktionen herausgearbeitet. Die Vielzahl der verschiedenen Arten war für mich eine Entdeckung. Es war auch interessant, Artikel in ukrainischen und deutschen Zeitungen zu vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu finden. Neben der Theorie gab es im Kurs viele praktische Aufgaben. Wir haben verschiedene Arten von Nachrichten, Kommentaren und Rezensionen geschrieben sowie Interviews und Wetterberichte gedreht. Daher halte ich diesen Kurs für sehr nützlich, da er mir neue Kenntnisse im Bereich Medien vermittelt hat. Der Kurs verbindet erfolgreich das Erlernen theoretischer und praktischer Fähigkeiten, was mir besonders gut gefallen hat. Und natürlich hat mich dieser Kurs gelehrt, Aufgaben kreativer anzugehen.
N.T.: Dieses Jahr habe ich den Kurs „Kreatives Medienschreiben” besucht, der mir viele neue Aspekte der Medienwelt eröffnet hat. Während des Semesters beschäftigten wir uns intensiv mit verschiedenen Bereichen der Medien und lernten wichtige Begriffe kennen, zum Beispiel den Unterschied zwischen Nachricht und Meldung. Außerdem verglichen wir ukrainische und deutsche Zeitungen. Der Kurs hat mir geholfen, besser zu verstehen, wie Medien funktionieren, wie Nachrichten entstehen und wie journalistische Texte aufgebaut sind. Ich habe geübt, Materialien für verschiedene Medienformate zu erstellen: Zeitungsartikel, kurze Wetterberichte und ein längeres Interview mit einer Kommilitonin. Wir hatten auch kreative Aufgaben, zum Beispiel das Schreiben eines Kommentars zu einem persönlichen oder gesellschaftlichen Thema. Ich wählte das Thema „Immer produktiv” und dachte über den aktuellen Trend nach, ständig aktiv sein zu müssen. Außerdem lernte ich, eine Theaterkritik sowie eine Glosse über die Balance zwischen Arbeit und Studium zu schreiben. Dadurch konnte ich sehen, wie unterschiedlich Sprache in verschiedenen Medien und Genres funktioniert. Der Kurs fördert das kreative Denken, und das hat mir den Mut gegeben, kreativer und selbstbewusster zu schreiben. Ich habe auch gelernt, meine eigenen Texte zu analysieren, ihre Stärken und Schwächen zu erkennen und ihre Ausdruckskraft sowie Verständlichkeit zu verbessern. So habe ich deutliche Fortschritte in meinem Schreiben gemacht. Insgesamt hat mir dieser Kurs eine neue Sichtweise auf Sprache als Instrument der Kreativität und des medialen Einflusses vermittelt.
A.Ch.: In diesem Kurs habe ich mein Wissen über den Aufbau und die Besonderheiten verschiedener publizistischer Genres vertieft, unter anderem darüber, wie man korrekt Nachrichten, Rezensionen, Berichte und ähnliche Texte verfasst. Das hat mir geholfen, klarer, logischer und inhaltlich präziser zu schreiben.
Nach jedem Thema hatten wir praktische Aufgaben: Wir verglichen ukrainische und deutsche Zeitungen, schrieben eine Kritik und einen Bericht zu einer Theateraufführung, nahmen einen Wetterbericht auf und lernten Interviews führen. Durch diese Praxis habe ich gelernt, Sachverhalte korrekter zu formulieren, den passenden Stil für jedes Genre zu wählen und sicherer mit Information im medialen Format zu arbeiten.